Vorbereitung auf das Training

Challenge accepted - Referenzprojekte

Homo Digitalis ist ein junges Unternehmen, unsere Beratungsexpertise ist dennoch umfassend. Unsere Experten haben in der Vergangenheit erfolgreich mit DAX-Unternehmen, Weltkonzerne und den Mittelstand zusammengearbeitet.

Über AIDA Cruises

AIDA Cruises ist eines der führenden Tourismusunternehmen in
Deutschland und seit 2003 Teil der Carnival Corporation & plc.
Vom Hauptsitz in Rostock aus managt das Unternehmen eine Flotte
von 13 Schiffen (2022). Mehr als 15.600 Mitarbeiter:innen
aus 60 Ländern sind bei AIDA Cruises beschäftigt.

 

Die Website gehört für AIDA Cruises zu den wichtigsten Vertriebskanälen. Regelmäßig suchen mehr als 2 Millionen Nutzer:innen hier nach ihrer nächsten Urlaubsdestination. Damit Nutzer:innen noch intuitiver auf der Website navigieren können und sich für eine Buchung entscheiden, modernisierte AIDA 2017 aufwändig seine Buchungsstrecken – und holte für das Projekt- und Testmanagement Homo-Digitalis-Gründer Onur Kayir an Bord.

 

Die Business Challenge

Komme ich mit wenigen Klicks zum Ziel? Fühle ich mich auf der Website wohl? Die Erwartungen von Kunden im Netz sind hoch und wandeln sich schnell. Für Reiseanbieter heißt das: Wer sich auf Erfolgen ausruht, riskiert Umsatzeinbrüche. „Als Innovationsführer arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere digitalen Angebote zu verbessern“, Sandra Heinzel, Product Ownerin von AIDA Cruises erinnert sich noch gut an das Buchungsstrecken-Projekt. „Wir wollten das Look and Feel unserer Website modernisieren, die Nutzerführung und damit die Conversion Rate verbessern.“

Als AIDA das Projekt in Angriff nahm, war von Anfang an klar: Bei der Größe der Website würde das Team externe Unterstützung benötigen, vor allem, um die notwendigen User Tests zu koordinieren. Da das Projekt hochgradig umsatzrelevant war, sollte die User Experience vor dem Go-Live iterativ mithilfe von Testnutzer:innen optimiert werden. Sandra Heinzel suchte einen Projektmanager, der mit agilen Methoden wie Scrum vertraut war und bereits Erfahrungen mit anspruchsvollen Crowd Tests einbringen konnte.

Nach Gesprächen mit einigen Freelancern entschied sie sich, Onur Kayir ins Team zu holen. „Er hat uns nicht nur fachlich, sondern auch menschlich überzeugt. Er ist dann auch schnell auf seine neuen Kolleg:innen zugegangen, hat sich vernetzt und viel für das Teamgefühl getan, was rückblickend sehr wichtig für den Erfolg des Projekts war.“

 

Die Zusammenarbeit

Onur Kayir arbeitete vor Ort am AIDA Hauptsitz in Rostock. Er managte das rund 30-köpfige Entwicklungsteam nach dem Scrum-Ansatz. Die Aufwandsschätzung erfolgte spielerisch nach als Scrum Poker Planning.

Der Kern seiner Tätigkeit: die Entwicklung von Produktvisionen sowie die Konzeption und Koordination von technischen und UX-Tests. Um ein großes Testvolumen zu realisieren, wurden die Tests mit Selenium automatisiert. Für die UX-Tests arbeitete Onur Kayir mit externen Crowdtest-Anbietern zusammen.

„Bei solchen Tests können wir uns keine Nachlässigkeit erlauben. Herr Kayir hat unsere Erwartungen an die Testqualität und die Genauigkeit seiner Arbeit voll erfüllt. Er hat genau dokumentiert, eigene Ideen eingebracht und proaktiv kommuniziert.“  Die Tests nahmen mehrere Monate in Anspruch. Das AIDA-Management konnte sich über regelmäßige Reports mit den wichtigsten KPI Einblicke in die Arbeit von Onur Kayir und in die Projektfortschritte verschaffen.

Support von Onur Kayir – Key Deliverables:       

  • Entwicklung der neuen AIDA Website - neues Search & Booking Portal

  • Management des Entwicklungsteams nach dem Lean-Management-Ansatz

  • Erstellung von Testing Stories und Szenarien nach Cucumber (BDD)

  • Konzeption von Tests und Management von Crowdtest-Anbietern

  • Testautomatisierung mit Selenium, Testdokumentation, Fehler- und Testreports

  • Implementierung von Google Analytics, Google Tag Manager Pixels in alle relevanten (Sub)pages von Aida zur Messung von KPI

  • A/B-Testing mit Optimizely zur Überprüfung von UX-Thesen

  • Entwicklung eines Testing Prozesses mit Compliance-relevanter Dokumentation.

  • Product Ownership für die Entwicklung & Konzeption von Tracking & Chat Features

 

Das Ergebnis

Die Website-Optimierungen konnten im Zeitplan live gehen. Dank der erfolgreichen UX-Tests zeigten sich bereits nach wenigen Wochen erste Ergebnisse. Konkrete Zahlen möchte Sandra Heinzel nicht nennen, nur so viel: „Wir haben signifikante Umsatzsteigerungen erzielen können.“

Eine Zusammenarbeit mit Onur Kayir kann sie jedem empfehlen, der in agilen Projekten anspruchsvolle Tests realisieren möchte. „Was ich an ihm sehr geschätzt habe, ist seine Fähigkeit, zuzuhören und Prozesse aus der Kundenperspektive zu denken. Er hat immer Lösungen gefunden, wenn neue Anforderungen aufkamen, und war bis zum Ende mit Leidenschaft dabei. Das ist nicht selbstverständlich.“



 

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AIDA Cruises: Moderne Online-Buchungsprozesse führen zu signifikanter Umsatzsteigerung

 

NORD/LB: Automatisierte Deployments
beschleunigen  Data-Analytics Fortschritte


Über NORD/LB

Die Norddeutsche Landesbank Girozentrale, kurz NORD/LB, gehört zu
den führenden deutschen Geschäftsbanken. Sie ging 1970 aus einem Zusammenschluss mehrerer Landesbanken hervor. Ein Schwerpunkt der NORD/LB, Geschäftskunden bei ihren internationalen Unternehmungen zu betreuen. Daher ist die Bank über Niederlassungen und Repräsentanzen an allen wichtigen internationalen Handelsplätzen vertreten.


Die NORD/LB hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden
Konzernumbau vorangetrieben. Ein wichtiger Meilenstein: Die Integration von fortgeschrittener Data Analytics, um genauere Prognosen und aussagekräftigere Analysen fahren zu können. Homo Digitalis unterstützte das Team, die notwendigen Anpassungen in der IT-Infrastruktur und im Testing vorzunehmen, um Machine-Learning- und KI-Anwendungen schneller zu deployen und kontinuierlich zu optimieren.

 

Die Business Challenge

Der ganze Bereich der Data Science war für die NORD/LB neu. Auch mit den Programmiersprachen und Frameworks hatten wir keine Erfahrung. Darum war klar, dass wir externe Unterstützung brauchen“, beschreibt Dennis Suhari, IT-Architekt der NORD/LB, die Situation vor dem Projekt.

Warum die Wahl auf Homo Digitalis fiel? „James Vornhagen hatte in der Vergangenheit bereits die IT einer größeren Bank unterstützt und daher Erfahrungen mit den besonderen regulatorischen Anforderungen, die wir als Finanzinstitut beim Datenmanagement erfüllen müssen.“

Die Algorithmen moderner Analytics-Anwendungen müssen regelmäßig trainiert und optimiert werden, um bestmöglich zur Wertschöpfung beizutragen. Um diesen Prozess wirtschaftlich effizient abzubilden, sollte James Vornhagen das Team unterstützen, das Deployment von Codeänderungen zu automatisieren.

Als international agierendes Finanzinstitut verfügt die NORD/LB über eine komplexe Dateninfrastruktur. Sie betrieb bis dato mehr als 50 Code Repositories. Das führte nicht nur zu Unübersichtlichkeit, sondern erhöhte auch den Aufwand für Deployments und Lizenzkosten, da viele unterschiedliche Systeme unterhalten wurden. Diese sollten zunächst konsolidiert werden, dann in die Cloud umziehen. Denn bisher liefen die Repositories on-premise.

Gefragt war daher nicht nur fachliche Expertise in DevOps Automation und Cloud-Technologie, sondern auch kommunikatives Talent und einen Blick für interne Interessenlagen. Denn nicht alle Stakeholder waren 100% überzeugt von der neuen Ausrichtung.

 

Die Zusammenarbeit

Das Projekt startete 2020, als sich die Corona-Pandemie in Deutschland ausbreitete. Die NORD/LB musste das Projekt daher komplett remote managen. Dennis Suhari: „Das war gar kein Problem dank unserer Kommunikationstools. James hat sich schnell integriert und war immer ansprechbar. Überhaupt war er über das übliche Maß hinaus engagiert.“ 

Innerhalb kürzester Zeit schrieb er mehrere CI/CD Pipeline für die neuen Data Analytics Anwendungen und baute die Anbindungen zu den vorhandenen Systemen auf. Softwareupdates und -optimierungen laufen jetzt teilautomatisiert und in Iterationen zwischen Operations und Entwicklungsteam ab. Die auf Python und Spark basierten Airflow Datenpipelines nutzen GitHub Actions, die die Kerntechnologien der Analytics-Anwendungen wie Hive, R-Dashboards   oder PhoenixDB mit selfhosted Runnern deployen. 

Wichtig für die NORD/LB: Bei der Konzeption der Deployment Pipelines musste die hohe Schutzbedarfsklasse der Daten berücksichtigt werden. „Das sind schwierige Bedingungen. Dank seiner Vorerfahrungen im Bankenumfeld fühlten wir uns mit James hier aber jederzeit in guten Händen.“ 

Für die Anbindung musste das Advanced Analytics Platforms Team die Verantwortlichen für IT-Sicherheit mit einbeziehen. Auch dank James‘ klarer und kundenorientierter Kommunikation gelang es dem Team hier schnell die interne Unterstützung zu gewinnen und unkompliziert zusammenzuarbeiten. „Er war nicht einfach Befehlsempfänger, sondern hat sein Expertenwissen eingebracht und Themen vorangetrieben.“

Damit die Developer der NORD/LB mit dem neuen Setup autark weiterarbeiten können, schulte James Vornhagen das Team in mehreren Onboarding Sessions und legte eine ausführliche Dokumentation an.

 

Support von Homo Digitalis – Key Deliverables:

  • Entwicklung von Deployment Piplines für on-premise GitHub Repositories

  • Prüfung und Entfernung von Daten mit hoher Schutzbedarfsklasse

  • Erstellung von Ansible Playbooks

  • Entwicklung von in NodeJS geschriebenen GitHub Actions

 

Das Ergebnis

„Wir haben mit der Integration der Github Pipelines einen wichtigen Meilenstein erreicht, um unsere Infrastruktur zukunftsfähig zu machen“, betont Dennis Suhari. Die CI/CD Pipelines ermöglichen es Entwicklern, Codeänderungen automatisch in die Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebung zu deployen. Eine wichtige Voraussetzung, um die hohen Anforderungen von Machine Learning basierten Analytics-Applikationen in Zukunft noch besser zu erfüllen.

Das nächste Thema für das Advanced Analytics Team ist die Cloud. „Bisher betreiben wir die Repositories noch auf eigenen Servern, wollen aber die Daten und die CI/CD-Pipelines in die Cloud bringen. Hierbei werden wir sicher noch einmal auf Unterstützung von James und seinen Kollegen zurückgreifen, da unser Team bisher wenig Erfahrung mit Cloud-Technologien hat.“

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